Tanzen statt fahren: 2500 Gäste kamen zum ADAC-Ball ins Maritim.

Tanzen und Autofahren haben für Manfred Voit, seit vergangenem Jahr Vorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg, einiges gemeinsam. Für beide ist es gut, hin und wieder einen Auffrischungskurs zu besuchen: „Ich habe für diesen Abend zusammen mit meiner Frau einen Crashkurs besucht“, verriet er am Samstagabend im Hotel Maritim am Tiergarten zur Begrüßung der knapp 2500 Gäste des ADAC-Balls. Gekommen waren etwa die Schauspieler Uwe Ochsenknecht, Jan Sosniok und Gerit Kling, Ex-Senator Klaus Böger, Bundesministerin a. D. Sabine Bergmann-Pohl, die Grünen-Politiker Volker Ratzmann und Ehefrau Kerstin Andreae, Flughafen-Chef Rainer Schwarz, Model Franziska Knuppe, Schloss-Förderer Wilhelm von Boddien, Rallye-Legende und Unternehmerin Heidi Hetzer oder BMW-Motorrad-Werksleiter Hermann Bohrer.

Das Ehepaar Voit eröffnete zusammen mit 20 Debütantenpaaren das Parkett, das die Gäste danach bis in die späte Nacht fast pausenlos füllten. Erst zur Big Band der Bundeswehr, zu Rock ’n’ Roll der Band Petticoat, später auch zum Auftritt der Puhdys, die mit Klassikern wie „Geh zu ihr“ manch grauhaarigen Besucher im Saal zum Abrocken animierten. Einen Ehrenplatz unter den Gästen nahmen Jacqueline Boy, Gründerin des Vereins „Kinderschutzengel“ für schwerkranke Kinder, sowie Herzchirurg Roland Hetzer ein, dessen Klinik einer der Partner des Vereins ist. 20 000 Euro spendete der ADAC den Kinderschutzengeln an diesem Abend.

Auch der Berliner BMW-Niederlassungsleiter Hans-Reiner Schröder wurde von Veranstalter Voit hervorgehoben: Dass der Auto- und Motorradhersteller zum neuen Partner des ADAC-Balls wurde, habe auch mit dem „fränkischen Migrationshintergrund“ zu tun, den die beiden Männer teilen, erklärte der ADAC-Chef launig. Um die preußisch-bayerische Verbindung zu krönen, gab es für das Ballpublikum zu später Stunde einen Snack-Mix der beiden Regionen: Weißwurst und Currywurst. Nach dem mager ausgefallenen Fingerfood mit Schweinelendchen, Coq au Vin oder Fagottini in Miniaturportionen stärkten sich viele Gäste mit Würsten und deftiger Soljanka.

Aber das Essen stand beim traditionellen ADAC-Ball ohnehin nicht im Vordergrund: Bis zum frühen Morgen tanzten die Gäste im Salon Maritim und im Club Salon Berlin zu Disko-, Pop- und Partymusik von DJ John Munich. Und wer wollte, konnte sich auch noch in mondäner Garderobe fotografieren lassen. lvt/sib

Quelle: 23.01.2012 00:00 Uhr, www.tagesspiegel.de

Vollgas-Party: Puhdys rocken den ADAC-Ball

Berlin -Musik und Tanz, der ADAC Ball klingt und bewegt sich in allen Sälen: Die Puhdys sind die unbestrittenen Stars der Party, zu der Deutschlands größter Automobilverein gestern ins Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße eingeladen hatte. Neben den Altrockern baten mehr als ein Dutzend Bands und Künstler in zwei Sälen zum Tanz, unter anderem die Big Band der Bundeswehr und das Capital

Dance Orchestra. 2500 Gäste durften mitfeiern. Einladungen hatten auch Innensenator Frank Henkel (CDU), Ex-Boxer Axel Schulz und Altcasanova RolfEden. Daneben freuten sich die Schauspieler Jan

Sosniok, Wolfgang Bahro und Barbara Herzsprung auf den Abend. Für die Moderation hatten die Veranstalter Verena Wriedt gebucht.

Quelle: Berliner Kurier am Sonntag 22.01.2012

Vom Laufsteg auf die Tanzfläche

ADAC bittet ins Hotel Maritim: Mehr als 2400 Gaste feiern den 86. Ball des Automobilclubs

Eine Panne auf dem Parkett wollte er unbedingt vermeiden. Dem gespannt wartenden Saalpublikum im „Hotel Maritim" an der Stauffenbergstraße keine Ausrutscher präsentieren. Und so hatte Manfred Voit, Vorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg, gemeinsam mit seiner Frau Katrin vor dem traditionellen Ball des Automobilclubs am Sonnabend einige Tanzstunden absolviert. „Ich habe nie Walzer gelernt, da müsste das sein." Schließlich sei es sein Debütals Gastgeber dieser Veranstaltung, die zum 86. Mal stattfand. Voit hatte im März vergangenen Jahres Walter Müllers Position an der Spitze des größten deutschen Automobilclubs übernommen. Der Crash-Kurs hat sich gelohnt – fehlerfrei und galant führte er seine Frau, ehe er die rund 2400 Gäste begrüßte. Natürlich waren die mehrheitlich Mitglied beimADAC, so etwa Verena Wriedt, Moderatorin des Abends und Botschafterin des Vereins Kinderschutzengel, dem der Erlös des Balls von 20 000 Euro zugute kommt. „Einmal wurde ich abgeschleppt", erzählte die DTM-Expertin. „Ich hatte eine Reifenpanne." Ihre pastellfarbene Robe war vom Berliner Modeschöpfer Guido Maria Kretschmer designt, zu dessen Fashion Show sie es am Donnerstag wegen einer Erkältung nicht geschafft hatte. Hans-Reiner Schröder, BMW-Niederlassungsleiter in Berlin, hatte indes die Schau mit seiner Frau Katerina verfolgt - und ihr jenes Kleid vom Laufsteg spendiert, das sie nun beim Ball trug. Unter den Gästen waren auch Roland Hetzer, Leiter des Deutschen Herzzentrums, und Opernstar Nadja Michael. Direkt von der Berliner Modewoche

und in Begleitung von Schauspielerin Gerit Kling kam Franziska Knuppe ins „Maritim" - und war nach dem Mode-Marathon entsprechend erschöpft. „Ich bin heute drei Schauen gelaufen, jetzt will ich

nur noch sitzen und essen, aber bestimmt nicht tanzen", erzählte das Topmodel und sorgte damit für enttäuschte Blicke bei ihrem Tischnachbarn Uwe Ochsenknecht. Für die beste Stimmung sorgten die

einstigen DDR-Rocker „Die Puhdys", die Leser der Berliner Morgenpost vor deren Konzert am späten Abend exklusiv treffen konnten. Cru

Quelle: Berliner Morgenpost 22.01.2012

ADAC-Ball | Wo sind die Abschlepper?

Von Andreas Kurtz

Am roten Teppich gab es einen Make-up-Notdienst, der auf Wunsch jedem Gast des diesjährigen ADAC-Balls den Glanz aus dem Gesicht pinselte, bevor es an die Erinnerungsfotos ging.

Manfred Voit, der am Sonnabend im Maritim-Hotel als neuer Vorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg zum ersten Mal Gastgeber beim Ball des Automobilclubs war, konnte 2400 Gäste begrüßen. Und weil Voit aus Franken stammt, gab es spät am Abend (zeitgleich mit dem Auftritt der Puhdys) Weißwürste. Freilich ohne auf eine andere kulinarische Tradition dieser Ballnacht zu verzichten: „Ich würde mich als Franke nie trauen, die Currywurst abzuschaffen.“

Mit der auf einem Ball des Automobilclubs nahe liegenden Frage, ob sie damit rechnen, im Laufe der Nacht noch jemanden abzuschleppen oder abgeschleppt zu werden, gingen die prominenten Gäste sehr unterschiedlich um. Playboyveteran Rolf Eden, am 6. Februar wird er 82 Jahre alt, antwortete erwartungsgemäß: „Deswegen bin ich hier. Ich habe auch schon eine Dame im Visier.“ Sänger und Moderator Ben, 51 Jahre jünger, glaubte nicht, dass es in dieser Nacht passiert: „Ich habe dieses Jahr 230 Sendungen und gar keine Zeit!“ Ex-Boxer Axel Schulz, der für Aufnahmen zu einer Reihe von Kochsendungen in Berlin ist, kam mit einem Freund zum Ball: „Meine Frau hat mir frei gegeben.“ Abgeschleppt wird nicht: „Ich bin nämlich anständig.“ Auch Opernsängerin Nadja Michael wusste von Anfang an: „Das wird ein sehr artiger Abend.“ Schauspieler Jan Sosniok (der schnieke Anwalt Dr. Oliver Schmidt aus der Erfolgsserie „Danni Lowinski“) umschreibt es so: „Ich bin ja in sehr festen Händen.“ Und erinnert sich dann – nicht ohne Wehmut – an frühere Zeiten: „Abschleppen lassen gehört zu meiner Vergangenheit.“ Wie sagt man so schön: Trauring – aber wahr!

Quelle: 22. Januar 2012, www.berliner-zeitung.de

Die Stars liefen beim Gala-Klassiker liebestechnisch auf Hochtouren

Der ADAC-Ball: Wer eine Panne hatte, welche Engel im Einsatz waren und wer wen abschleppte

Zehn Tische Sicherheitsabstand beim ersten Aufeinandertreffen der Ochsenknechts nach ihrem Ehe-Crash. Während Uwe unbefraut zum 86. ADAC-Ball auffuhr und in der Tafelrunde von BMW-Boss Hans-Reiner Schröder gute Laune tankte, gab seine Ex Natascha Vollgas auf der Tanzfläche.

Der Oldtimer unter den Bällen, mit 2600 Gästen im Maritim-Hotel Stauffenberg, wurde am Samstagabend von der Feier-Society aufpoliert. An der Seite von Serien-Herzensbrecher Raul Richter schwebte ein gelber, äh blonder, Engel mit flottem Fahrgestell: Playmate Juliane Raschke. "Ich habe sie NUR dabei, weil sie gut tanzen kann." Goldkehlchen Nadja Michael legte auf dem Parkett den Knutsch-Gang ein und schleppte Goldmedaillen-Gewinner Christian Schenk endlich offiziell ab. Seit über einem Jahr Beifahrer, hielten sie bis dato wegen seiner laufenden Scheidung Distanz auf der Party-Piste. Die Ochsenknecht-Scheidung hingegen ist ins Stottern gekommen. Natascha turbo-ironisch zur B.Z.: "Am besten, wir bleiben noch gaaanz lange verheiratet. Vielleicht gibt es ja ein Comeback. Haha!" Und dann bespaßte sie ihren Uwe offenbar mit einer MMS-Nachricht ...

Quelle: 23. Januar 2012 05.30 Uhr, www.bz-berlin.de